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>>Unternehmerlogik - Debatte über Metall-Tarifforderung:
Noch bevor die Gewerkschaft ihre Forderung für die im Herbst anstehende Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie formuliert hat, beginnt Martin Kannegiesser, Chef des Unternehmerverbands Gesamtmetall, mit seiner üblichen Litanei: Unter Verweis auf sinkende Auftragseingänge in wichtigen Absatzregionen erklärte er in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Mittwoch, die Forderung der IG Metall müsse "niedriger sein als im vergangenen Jahr".

Seinerzeit war die Industriegewerkschaft mit einem Ziel von 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt in die Verhandlungen gegangen und hatte für 2007 eine Erhöhung von 4,1, für 2008 allerdings nur von 1,7 Prozent herausgeholt.

Kannegiesser und seine Unternehmerfreunde propagieren eine ganz eigene Logik: Im Aufschwung dürfe die Gewerkschaft keine hohe Forderungen stellen, um diesen nicht zu gefährden. Und in der Endphase des Booms – in der die bundesdeutsche Ökonomie derzeit offenbar steht –hätten deutliche Einkommenssteigerungen ein wirtschafts- und beschäftigungspolitisches "Desaster" zur Folge. Ergo: Der richtige Zeitpunkt für kräftige Lohnerhöhungen ist – nie. Das hat mit Fakten zwar nichts zu tun, ist aus Sicht stets profithungriger Unternehmer aber nachvollziehbar. Unklar ist allerdings, warum ausgerechnet Kannegiesser in diesem Zusammenhang vor einer "Gefühls-Tarifrunde" warnt.

Gut ist, daß Helga Schwitzer vom IG-Metall-Vorstand der gefühlten Verarmung der hiesigen Unternehmerschaft mit Tatsachen begegnet: Die Gewinne der Branche seien von 2003 bis 2007 um satte 220 Prozent gestiegen, die Effektiveinkommen der Beschäftigten im gleichen Zeitraum um lediglich 8,7 Prozent, rechnet sie vor. Vor diesem Hintergrund nehmen sich die von der IG-Metall-Spitze ins Spiel gebrachten Zahlen recht bescheiden aus. Es werde eine Forderung von sieben bis acht Prozent diskutiert, ließ Nordrhein-Westfalens Bezirksleiter Oliver Burghard am Mittwoch wissen. In vielen Betrieben und Verwaltungsstellen, vor allem im kampfstarken Südwesten, waren zwischen neun und zehn Prozent gefordert worden. Mit einem niedrigeren Kampfziel ist die dringend nötige Trendwende bei der Einkommensentwicklung auch kaum zu erreichen. Denn soll die Verteilung zwischen Kapital und Arbeit nach Jahren mal wieder zugunsten der abhängig Beschäftigten verschoben werden, muß am Ende mehr herauskommen, als ein Ausgleich der Preissteigerung und des Produktivitätszuwachses.

Und das gilt gänzlich unabhängig von der konjunkturellen Lage. Die IG Metall tut gut daran, ihre Tarifforderung angesichts der drohenden Wirtschaftskrise nicht herunterzuschrauben. Denn wenn etwas die Rezession verschärft, ist es die –zuletzt selbst im Aufschwung anhaltende – Konsumflaute. Die rund 3,6 Millionen Metaller brauchen also deutlich mehr Geld – und zwar nicht im Interesse "der Wirtschaft", sondern damit sie ihre Rechnungen bezahlen können. Das würde die Ausgangsposition der Beschäftigten auch in anderen Branchen verbessern.


Geschrieben von dobi
am Donnerstag den 28. August 2008 um 09:25:05 Uhr

 
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