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>>Daddel Verbot für Schulschwenzer:
Die Innenminister wollen härter gegen Schulschwänzer vorgehen - vor drei Uhr nachmittags sollen Spielkonsolen in Kaufhäusern ausgeschaltet bleiben. Doch ein Blick in Einkaufsstraßen von Hamburg und anderswo zeigt: Viele Geschäfte haben längst freiwillig gehandelt.

Auf den ersten Blick sieht der Saturn-Markt genau so aus, wie sich der Hamburger Innensenator Udo Nagel (parteilos) den bevorzugten Aufenthaltsort von Schulschwänzern vorstellt: Die Bildschirme an den Wänden sind riesig, grelle Lichtblitze zucken über die Monitore, fieses Gedudel von Videospielen strömt durch den Raum - hier rattern Gewehre eines Ballerspiels, da düst ein Rennwagen über die Piste. Es ist dunkel, nur ein paar Neonröhren leuchten und grelle Bildschirme flimmern.

Doch in der vermeintlichen Spielhölle am Hamburger Hauptbahnhof sind weit und breit keine Schulschwänzer zu finden, die das Klassenzimmer links liegen lassen und lieber in den nächsten Elektronikmarkt zum Daddeln an den Test-Spielkonsolen gehen. Und die unmissverständliche Ansage an den Konsolen hat nicht Udo Nagel erfunden, sondern der Elektromarkt: "Erst Schule, dann spielen", ist kurz und klar über den Geräten zu lesen.

Weil angeblich jedoch noch immer zu viele Jugendliche spielen, statt zur Schule zu gehen, will Hamburgs Innensenator zusammen mit seinen 15 Kollegen der Innenministerkonferenz dagegen konsequenter vorgehen: Playstation, X-box oder Wii sollen in den Geschäften erst ab drei Uhr nachmittags freigeschaltet werden. Darauf drängt die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Bekämpfung von Jugendgewalt. Ihre Empfehlung soll am Freitag bei der Tagung der Innenminister verabschiedet werden - allerdings nicht als Gesetz, sondern als freiwillige Selbstverpflichtung der Kaufhäuser und Läden. Nagel sagt: "Fast alle Kriminellen haben früher irgendwann mal die Schule geschwänzt. Wehret den Anfängen."

Saturn: "Erst Schule, dann spielen"

In den letzten Jahren gab es immer neue Vorschläge, dem harten Kern notorischer Schulschwänzer beizukommen. Teils machen die Länder und Kommunen Hilfsangebote, teils greifen sie zu harten Bandagen wie Geldstrafen für Eltern oder Abholung der Blaumacher per Streifenwagen. Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) schmiedete vor Jahren gar einen besonders rustikalen Plan: Er schlug vor, "extrem kriminelle Schulschwänzer" mit elektronischen Fußfesseln an die Schule zu ketten - was Bildungspolitiker und Lehrer prompt als Schnapsidee abtaten. In anderen Staaten werden mitunter die Eltern per SMS über ihre schulschwänzenden Kinder informiert, Großbritannien will lust- und mittellose Schüler mit Geld in die Klassenzimmer locken.

Berlins Bildungsbehörde hatte es 2003 bereits mit einem Bittbrief an die Kaufhäuser probiert, jetzt wollen die Innenpolitiker bundesweit noch deutlicher werden. "Schule schwänzen allein macht nicht kriminell. Aber es ist natürlich so, dass Menschen, die keine Bildungsperspektive haben, höchstwahrscheinlich auch leichter anfällig sind, Grenzen zu überschreiten", sagte der Berliner Innensenator Ehrhart Körting (SPD) am Mittwoch im ZDF.

Die Wirtschaft hat gegenüber der Politik ein Privileg: Sie kann unmittelbar und schnell handeln. Erst ab 14 Uhr können in sämtlichen Filialen der "Saturn"-Kette die Spiele getestet werden. "Uns sind die Bedenken, die jetzt gegen Spielkonsolen in belebten Einkaufsstraßen vorgetragen werden, länger bekannt", sagt eine Saturn-Sprecherin und ergänzt: "In den meisten Media-Märkten ist es ebenfalls schon seit Langem gängige Praxis, die Konsolen freiwillig erst zum Nachmittag in Betrieb zu nehmen." Erkennbar schulpflichtige Jugendliche würden von den Mitarbeitern angesprochen und gegebenenfalls zurück in die Schule geschickt.

Auch ein paar hundert Meter weiter bei "Karstadt" in der Hamburger Innenstadt bleiben die Testspielplätze aus - und das schon seit Jahren. Der zuständige Verkäufer findet das gut: "Hätte ich Kinder, wollte ich auch nicht, dass sie hier ihre Zukunft ver-spielen."

"Bitte nachmittags wiederkommen!"

Dass die Anfänge längst getan sind, hat sich bis zu Innensenator Nagel offenbar noch nicht herumgesprochen. Ein Rundruf des Spiegels bei Filialen der Ketten "Media Markt", "Saturn" sowie "Medi Max" ergab, dass sich die Märkte längst freiwillige Regeln gegeben haben: "Bei uns gibt es aktuell gar keine Vorführgeräte, doch als wir noch welche hatten, gab es hier auch eine Regel, dass Schüler erst nachmittags an die Konsolen durften", berichtet Thomas Bönisch vom Media Markt Hamburg-Altona. "Wenn wir gesehen haben, dass hier vormittags Kiddies mit Rucksäcken die Konsolen angesteuert haben, wurden sie gleich freundlich darum gebeten, doch nachmittags wiederzukommen." Zahlreiche Eltern hätten sich an das Elektronikkaufhaus gewandt und darum gebeten, die Daddelkästen wenigstens vormittags abzuschalten.

Nicht nur in Hamburg werden Spieleabteilungen von großen Elektromärkten und Kaufhäusern, in denen notorische Schulschwänzer vermutet werden, vormittags zur daddelfreien Zone erklärt. Anderswo kann man über den vermeintlich innovativen Hamburger Vorschlag nur gelangeweilt gähnen.

In Nürnberg haben sich die Kaufhäuser bereits vor acht Jahren darauf geeinigt, die Demo-Programme nur noch nachmittags laufen zu lassen. Die Polizei hatte in den Computerabteilungen zwei Drittel aller Schulschwänzer aufgegriffen. "Die Beamten sind daraufhin auf uns zugekommen und haben gefragt, ob wir nicht die Konsolen einfach erst nachmittags einschalten können", berichtet Chris Frick, der im Media-Markt Nürnberg-Langwasser die Vorführgeräte betreut.

Gesagt, getan - der Media Markt im Langwasser-Einkaufszentrum ließ junge Kunden erst nach Schulschluss daddeln. Und tatsächlich wurden danach weitaus weniger Schüler im Einkaufszentrum gesichtet. "Früher war es schon so, dass mit der Ladenöffnung die ersten Jungen da waren, die dann auch direkt die Konsolen angesteuert haben", sagt Frick.

Die Saturn-Kette hat darüber hinaus ein weiteres Mittel entdeckt, um ihre Spieleabteilungen vormittags unsexy für Schwänzer zu machen. In einigen Märkten gibt es nur Demo-Versionen der Spiele oder kurze Videosequenzen – und einfach nur Hingucken ohne Anfassen wird schon nach wenigen Minuten ziemlich öde.


Quelle: Spiegel


Geschrieben von dobi
am Donnerstag den 17. April 2008 um 08:50:46 Uhr

 
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Re: Daddel Verbot für Schulschwenzer (Punkte: 1)
von grauerpanther auf Donnerstag den 17. April 2008 um 12:33:09 Uhr
(Userinfo | Artikel schicken)
ich bin für 3jahre jugendknast für schulschwenzer