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>>Beim Abfilmen im Kino: Raubkopiererin auf frischer Tat ertappt:
In einem Mannheimer Kino wurde eine Frau beim Abfilmen eines Films erwischt und festgenommen. Ermittler hatten monatelang auf den Zugriff hingearbeitet und dabei auch versteckte Sicherheitsmerkmale in Raubkopien ausgewertet, die via Internet verbreitet worden sind.

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Die Tatwaffe war getarnt: Alle hellen Teile der Videokamera waren schwarz übermalt oder abgeklebt, damit sie im Kinosaal nicht auffällt. Mit diesem Gerät hat eine Verdächtige in Mannheim angeblich den Film "Wolverine - Weg des Kriegers" abgefilmt.

Laut der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) wurde die verdächtige Frau vor wenigen Tagen beim Abfilmen ertappt. Herbeigerufene Polizisten führten die Tatverdächtige aus dem Kino, während der Film lief. Die Frau wurde anschließend vernommen und noch in der Nacht auf freien Fuß gesetzt.

GVU-Mitarbeiter überwachten das Kino

Die Festnahme konnte nur gelingen, weil drei GVU-Mitarbeiter die fragliche Vorstellung des Films "Wolverine - Weg des Kriegers" gezielt observierten. Seit mehreren Monaten waren die Ermittler Tätern auf der Spur, die verdächtigt werden, sogenannte Release-Gruppen regelmäßig mit illegalen Bild- und Tonmitschnitten zu versorgen. Die nun Festgenommene soll laut GVU zu diesem Täterkreis gehören.

Geholfen haben bei den Ermittlungen forensische Markierungen in Bild und Ton von Kinofilmen. Diese ermöglichten es, den Ursprung bestimmter Raubkopien auf einige wenige Kinos zurückzuverfolgen, in denen die jeweiligen Filme während der Vorstellungen abgefilmt worden sind. Weitere Analysen und Ermittlungen führten die GVU zu einer Gruppe, die verdächtigt wird, durch Abfilmen in Kinos das Ausgangsmaterial für Raubkopien von mindestens vier Filmen beschafft zu haben, die laut GVU in großen Mengen verbreitet worden sind.

Den Ermittlern zufolge ging die nun ertappte Frau im aktuellen Fall sehr professionell vor. Nach ihrem Eintreffen zur Abendvorstellung im Kino habe sie ruhig und konzentriert ihren Camcorder aufgebaut. Offenbar, um damit möglichst wenig Aufsehen zu erregen, waren die reflektierenden Teile der Kamera entweder abgeschliffen, mit schwarzer Farbe übermalt oder abgeklebt.

Laut GVU wurden die derart erstellten Filmmitschnitte von den Tätern auf szeneeigene Downloadserver hochgeladen, wo sie von professionellen Uploadern übernommen und gegen Bezahlung auf Online-Speicherdienste geladen wurden. Links zu diesen Filmen wurden dann wiederum über Raubkopien-Portale an Internetnutzer verbreitet.

Quelle: Spiegel.de


Geschrieben von odo
am Samstag den 27. Juli 2013 um 14:41:38 Uhr

 
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Re: Beim Abfilmen im Kino: Raubkopiererin auf frischer Tat ertappt (Punkte: 1)
von soxbomb (soxbomb@web.de) auf Sonntag den 28. Juli 2013 um 19:37:25 Uhr
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krass o_O